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· Werkstattarbeiten.

Der Werkstattunterricht ist inhaltlich und formal umfangreicher und komplexer als die Stationsarbeit und kann in der Form, in der sie an unserer Schule praktiziert wird, als dessen Fortführung betrachtet werden.
Eine Werkstatt besteht aus einer Anzahl von Aufträgen zu einem bestimmten Thema (z. B. Herbstwerkstatt), die von den Kindern selbständig bearbeitet werden können, samt dazugehörigem Material.

 

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Aufträge und Materialien sind von den Lehrerinnen – meist im Jahrgangsteam – vorbereitet und strukturiert worden, die Kinder haben also keinen oder nur einen geringen Einfluss auf die Angebote. Dafür können sie selber bestimmen, welche Aufträge sie bearbeiten wollen und in welcher Reihenfolge. Es ist natürlich möglich, die Kinder bei der Planung von Werkstätten – vor allem wenn sie schon Erfahrungen mit dieser Arbeitsform haben – zu beteiligen. Die vorbereiteten Werkstattaufträge und -materialien werden vorgestellt, mit den Kindern besprochen und an einer Stelle im Klassenraum übersichtlich angeordnet, so dass die Kinder sich hier ihre Arbeiten abholen können. Die Lernangebote sind vielfältig und meist fächerübergreifend. Die Klasse arbeitet für die Dauer von ein bis mehreren Wochen in zeitlichen Blöcken von ein bis vier Stunden an der Werkstatt. Die Kinder arbeiten dabei nicht alle im gleichen Fach, wie man es vom herkömmlichen Stundenplan her kennt, sondern jedes Kind bearbeitet je nach Interesse und Neigung einen anderen Auftrag. Die Aufgaben enthalten in der Regel eine Möglichkeit zur Selbstkontrolle.